Workshops im TSK
Erlebnisbericht zum Salsa-Workshop mit Lars Wallenborn von Kalle Schmidt:
One-Two-Three, Five-Six-Seven: Salsa am Kreuzeck
Die Premium-Parkplätze direkt neben dem Eingang sind alle schon besetzt, und unter den Anfeuerungsrufen meiner Frau (Mach schon, wir kommen zu spät! Kuck mal wie viele schon da sind! Die haben bestimmt schon angefangen!) bringe ich den Wagen gut gelaunt auf der Schotterfläche zum Stehen. Wir schnappen uns die Schuhe, hasten zur Halle 2 und sehen: etwa 50 Tänzer. Wow! Und alle machen schon das Salsa-Aufwärmprogramm: Brust rein, zur Seite, nach vorn, zur Seite, Schultern rollen und wir dürfen gleich mitmachen. Schon kommt der Grundschritt: Vor-rück-schließen, rück-vor-schließen, quasi wie Rumba, nur ohne Seitschritt, dafür anders betont:1-2-3, 5-6-7. „Das ist unser Mantra für heute“, schwört Salsa-Lehrer Lars uns ein, und macht gleich mit der ersten Drehung weiter. Zwischendurch erfahren wir, dass es im Salsa viele verschieden Stilarten gibt, die alle nebeneinander existieren und natürlich auch der jeweiligen Mode unterliegen. Ich bin froh, dass wir hier eher cool & relaxed-mäßig unterwegs sind ohne großes Beiwerk. Zur Pause mit Kaffee und Kuchen wird schon über die Schrittfolgen gefachsimpelt, welche Figuren sich wohl wie am besten kombinieren lassen - und wie die jeweilige Aktion doch nochmal eingeleitet wurde.
In der zweiten Hälfte darf sich auch der Herr mal drehen und die Führung wird anspruchsvoller. Insgesamt lernen wir rund 10 Figuren und ich bin beeindruckt, wie schnell das ging. Hoffentlich weiß ich morgen noch alles. Zum Schluss zeigen Lars und seine Partnerin Anne unter dem begeisterten Applaus der Menge noch eine Salsa für Profis - zur besseren Orientierung für uns blutige Anfänger war die Begleitmusik mit unserem Mantra unterlegt – one-two-three, five-six-seven – und der Refrain fasste den gelungenen Nachmittag treffend zusammen:
It's been a lovely day, lovely day, lovely day...
KWO (20.01.11)
Tanzsportkreis Sankt Augustin e.V.
